Gänsegeier (Gyps fulvus)

Der Geier lebt und brütet in Gebieten mit steilen Hängen, Schluchten und ähnlichen Ökosystemen mit Felsvorsprüngen. Die Nahrungssuche erfolgt jedoch in einem breiten Spektrum offener und meist trockener Gebiete, darunter Steppen, Wüsten, Hänge und Hochebenen sowie offene Agrarflächen. Die Art kommt in Höhenlagen von 0 bis 3000 Metern vor, wurde aber auch schon bis zu 3500 Metern beobachtet. In der weiteren Region Nepals findet man den Geier unterhalb von 915 m, er wurde aber auch schon bis zu 3050 m gesichtet.

Während des Vogelzugs kann der Geier bis zu 10.000 m hoch aufsteigen.

In Griechenland ist der Geier in ähnlichen Ökosystemen anzutreffen, hauptsächlich in hügeligen und gebirgigen Gebieten, wo er die Weideflächen nutzt. Er sucht seine Nahrung über Hügeln mit niedriger Vegetation und an steilen, felsigen Hängen in Höhenlagen von 200 bis 1500 m. In Ebenen oder Feuchtgebieten wie Flussdeltas ist sie äußerst selten anzutreffen, sofern Weidetiere und steile Hänge zum Nisten und Schlafen vorhanden sind. Die Ausbreitung ihrer Kolonien ist stets mit dem Vorhandensein von Kalksteinuntergrund verbunden.

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